
✨ Dein inneres Kind in der Essstörung – und was es wirklich braucht
✨ Dein inneres Kind in der Essstörung – und was es wirklich braucht
Was dich in diesem Artikel erwartet:
🌸 Einfühlsame Erklärung, warum Essstörung oft ein Schutz ist
🫂 Wer dein inneres Kind ist und wie es sich in dir meldet
🧘🏼♀️ Übungen zur Verbindung und Selbstregulation
💌 Einladung zur liebevollen, neuen Beziehung zu dir selbst
Wenn die Essstörung die Sprache deines inneren Kindes ist
Vielleicht kennst du dieses Gefühl: Du tust Dinge, die du eigentlich nicht (mehr) willst. Du isst zu viel oder zu wenig. Du kontrollierst, zählst, funktionierst.
Und gleichzeitig fühlst du dich innerlich wie gelähmt, überfordert, verloren.
Essstörungen sind keine „Macken“.
Sie sind oft Überlebensstrategien.
Entstanden in einer Zeit, in der du etwas gebraucht hast, das dir nicht zur Verfügung stand:
🫶🏻 Sicherheit,
🧸 Zuwendung,
👩👦 emotionale Regulation.
Was, wenn ein Teil in dir – dein inneres Kind – genau in diesen Momenten aktiv ist?
🧒🏼 Wer ist das „innere Kind“?
Das innere Kind ist kein esoterisches Konzept, sondern ein psychologisch nachvollziehbarer Anteil in uns.
Es steht für die Gefühlswelt deiner frühen Kindheit:
Für die Momente, in denen du dich hilflos, verlassen, überfordert oder nicht gesehen gefühlt hast.
Wenn dieses Kind in dir nicht geschützt wurde, hat es gelernt:
„Ich bin zu viel.“
„Ich bin falsch.“
„Ich darf keine Bedürfnisse haben.“
In der Essstörung bekommt es ein Ventil – oft zum ersten Mal.
Denn Essen kann betäuben, beruhigen, kontrollieren oder auch „unsichtbar machen“.
Und genau darin kann die Sprache deines inneren Kindes liegen.
💞 Was das innere Kind in der Essstörung wirklich braucht
Es braucht nicht noch mehr Disziplin.
Nicht noch mehr Kontrolle.
Nicht noch mehr Ablehnung.
Es braucht:
🫂 Nähe
👂🏻 Gehört-werden
🫶🏻 Sicherheit
🙏🏻 Mitgefühl
🏡 Und einen regulierten Raum, in dem Gefühle willkommen sind.
💞 Übung: Begegne deinem inneren Kind – in deinem Tempo
1. Finde einen ruhigen Moment.
Schließe die Augen und atme ein paar Mal tief durch. Spüre, wie du sitzt oder liegst. Erlaube deinem Körper, da zu sein.
2. Stelle dir dein jüngeres Ich vor.
Vielleicht ist es 6 Jahre alt. Vielleicht 9. Vielleicht jünger. Du musst es nicht sehen, es reicht, es innerlich zu fühlen.
3. Frage es sanft:
„Was brauchst du gerade von mir?“
Oder: „Was möchtest du mir zeigen?“
Lass eine Antwort kommen – ohne Druck.
Vielleicht ist es ein Wort. Vielleicht ein Bild. Vielleicht einfach ein Gefühl.
4. Sage ihm innerlich:
„Ich bin bei dir. Ich sehe dich. Du bist nicht mehr allein.“
Diese Übung darf kurz sein und sanft. Es geht nicht darum, etwas zu „lösen“.
Es geht um Beziehung. Um Nähe. Um Kontakt zu dir selbst.
👩👧 Warum emotionale Regulation der Schlüssel ist
Wenn dein Nervensystem überfordert ist, greift es auf alte Muster zurück, wie z.B.
die Essstörung.
Mit innerer Kindarbeit lernst du, dich selbst liebevoll zu begleiten, statt dich zu übergehen oder zu regulieren über Kontrolle, Rückzug oder Schuld.
Tools wie:
🫁 Atemübungen
🫳🏻 Selbstberührung (z. B. eine Hand aufs Herz)
✨ visuelle Rituale
❤️🩹 traumasensible Begleitung
… helfen dir, dein System zu beruhigen und dem inneren Kind zu zeigen:
Es ist sicher. Du bist sicher.
✍️ Schreibimpuls für dich:
Was hätte mein inneres Kind gebraucht und wie kann ich ihm heute ein Stück davon geben?
Schreib dir selbst einen Brief.
Oder nur einen Satz.
Vielleicht:
„Ich bin jetzt für dich da.“
„Du darfst traurig sein.“
„Du bist nicht mehr allein.“
✨ Affirmation für deinen Tag:
„Ich bin in liebevollem Kontakt mit meinem inneren Kind – Stück für Stück.“
Du musst das nicht allein tun ?
Wenn du merkst, dass sich in dir etwas bewegt – vielleicht Unsicherheit, vielleicht Sehnsucht, dann darfst du wissen:
Du musst diesen Weg nicht allein gehen.
In meinen traumasensiblen Begleitungen arbeiten wir mit der Essstörung nicht gegen dich, sondern für dein inneres System.
Dein Körper, dein inneres Kind, dein Nervensystem, sie dürfen sich wieder sicher fühlen lernen.
Ich bin da, wenn du soweit bist.
Mit allem, was du bist.
Von Herzen 💕
Julia