
🏝️ Urlaub vom Funktionieren: Wie du Pausen wirklich für dich nutzen kannst – ohne schlechtes Gewissen
🏝️ Urlaub vom Funktionieren: Wie du Pausen wirklich für dich nutzen kannst – ohne schlechtes Gewissen
Was dich in diesem Artikel erwartet:
✅ Warum es so schwer ist, wirklich zu pausieren – aus Trauma-Sicht
✅ Wie dein Nervensystem Erholung lernt
✅ Sanfte Impulse für echte Ruhe
✅ Affirmation & Mini-Übung zum Loslassen des inneren Antreibers
✨ „Ich kann doch nicht einfach nichts tun … oder?“
Kennst du diesen Moment?
Ein freier Nachmittag. Kein Termin. Kein Muss.
Aber statt Entspannung meldet sich das schlechte Gewissen.
Ein innerer Druck flüstert: „Du solltest doch …“
„Sei wenigstens produktiv.“
„Ruhe hast du dir noch nicht verdient.“
Wenn du mit einer Essstörung, mit Trauma oder einem inneren Antreiber lebst, kann es unglaublich schwer sein, wirklich loszulassen.
Denn das „Funktionieren“ war vielleicht lange deine Sicherheit. Dein Schutz. Deine Art zu überleben. ?
🧠 Warum dein Nervensystem keine Pause kennt
Aus Sicht der Traumaforschung ist permanentes Funktionieren oft eine Folge von Überlebensstrategien:
🥶 Freeze (Erstarrung)
🏃🏼♀️ Fight / Flight (Kampf oder Flucht)
🥹 Fawn (Gefallen wollen, Anpassung)
Wenn dein Nervensystem gelernt hat, dass Leistung Sicherheit bedeutet, fühlt sich Stillstand gefährlich an.
Keine Aufgabe? = Kein Wert?
Kein To-do? = Kein Schutz?
Kein Plan? = Kein Halt?
Das ist kein persönliches Versagen.
Es ist eine tief sitzende Überlebensstrategie – die du mit liebevoller Geduld verändern darfst.
🏝️ Was „Urlaub vom Funktionieren“ wirklich bedeutet
Es geht nicht darum, ab sofort nichts mehr zu tun.
Es geht darum, in dir eine neue innere Erlaubnis zu entwickeln:
🫳🏻 für Pausen
🫳🏻 für Stille
🫳🏻 für weiche Momente
Und dabei deinem inneren Antreiber zu sagen:
„Ich sehe dich. Ich weiß, dass du mich beschützen wolltest.
Aber heute darf ich mir Ruhe erlauben, auch ohne sie mir verdienen zu müssen.“
🌸 3 sanfte Impulse für echte Erholung
1. 🧘🏼♀️ Micro-Pausen für dein Nervensystem
Eine Pause muss nicht groß sein. Oft reicht schon ein bewusster Atemzug.
✨ Schließe die Augen. Lege eine Hand auf dein Herz. Spüre den Boden unter dir.
Atme tief ein und langsam aus. Sage dir innerlich: „Ich bin sicher.“
2. ✍️ Ein neuer Satz für dein inneres Kind
Schreibe dir selbst folgenden Satz auf:
„Ich darf ausruhen, ohne dass ich etwas dafür leisten muss.“
Hänge ihn sichtbar auf. Wiederhole ihn, auch wenn du noch nicht daran glaubst.
3. 🛋️ Erlaube dir Nicht-Produktivität
Ruhe muss nicht „nützlich“ sein.
Du darfst liegen. Spüren. Nichts tun.
Heilung geschieht nicht im Außen. Sie beginnt im Inneren, im Moment, wo du dich selbst nicht mehr antreiben musst, um dich wertvoll zu fühlen.
💌 Schreibimpuls für dich:
„Was würde ich heute tun, wenn ich niemandem etwas beweisen müsste, auch nicht mir selbst?“
Vielleicht ist es ein Spaziergang.
Ein Mittagsschlaf.
Ein tiefes Ausatmen.
Was es auch ist: Du darfst es dir erlauben.
💫 Affirmation für deinen Tag:
„Ich darf aus dem Funktionieren aussteigen und in mein Sein zurückfinden.“
Du musst nicht erst kaputtgehen, um dir Ruhe zu erlauben
Die Heilung von Essstörungen, innerem Antreiber und Trauma ist kein Weg der Disziplin, sondern der liebevollen Rückverbindung zu dir selbst.
Du darfst in deinem Tempo lernen, wie sich Sicherheit ohne Dauerleistung anfühlt.
✨ Ruhe ist kein Rückschritt. Sie ist Teil deiner Rückkehr zu dir.
Von Herzen 💕
Deine Julia